MSH

Mobile Sonderpädagogische Hilfe – MSH
angebunden an die AWO Frühförderstelle Kulmbach

Unser kostenloses Angebot

  • Beratung für Erzieherinnen
  • Diagnostik (freie Spielbeobachtung, standardisierter Test, systematische Überprüfung der einzelnen Entwicklungsbereiche, Anamnesegespräch)
  • Förderung (einzeln oder in Kleingruppen)
  • Beratung und Hilfen für Eltern (z. B. Förderung elterlicher Erziehungskompetenzen)
  • Vermittlung weitergehender Hilfen

Rechtliche Grundlagen und Vorraussetzungen

Die MSH arbeitet im Aufgabenbereich der Förderschulen auf der Grundlage der Artikel 19 und 22 des BayEUG. Für das Kind muss ein sonderpädagogischer Förderbedarf diagnostiziert werden.

Ausschluss

Der Förderbedarf ist andersweitig gedeckt, d. h. das Kind wird schon in einer anderen ambulanten oder teilstationären Maßnahme (Frühförderung oder integrativer Platz) gefördert.

Wege zur MSH

  1. Anfrage zur MSH durch den Kindergarten – telefonischer Kontakt
  2. Erstgespräch mit der Kindergartenleitung und Gruppenleitung
  3. Information der Eltern durch die Erzieherin
  4. Schriftliche Einwilligung zur Diagnostik und Förderung durch die Eltern
  5. Mehrschrittige Diagnostik
  6. Beratendes Gespräch mit Eltern und Erzieherin
  7. Erstellen des Förderplans und Förderung des Kindes oder Vermittlung anderer Hilfen

Arbeitsweise der MSH

Die MSH findet hauptsächlich im Kindergarten statt, als Einzelförderung oder in Kleingruppen.
Die isolierte Sprachförderung findet in den Räumen der SVE-Stadtsteinach statt.
Für die Eltern entsteht kein finanzieller Aufwand.
Wir unterliegen der Schweigepflicht.
Wir arbeiten kollegial und kooperativ mit den Kindergärten zusammen und beziehen auch die Eltern in das Förderkonzept mit ein.
Wir kooperieren mit anderen am Förder- und Erziehungsprozess Beteiligten (z. B. Logopäden, Ergotherapeuten, Kinderärzte …)
Gerne kommen wir auch unverbindlich in beratender Funktion.

Ziele der MSH sind

  • die noch nicht schulpflichtigen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Vorschulalter individuell zu fördern
  • eine positive Entwicklung der Kinder anzubahnen
  • die Eltern und Erzieherinnen/Erzieher zu beraten
  • dem Kind einen guten Start in die schulische Laufbahn zu ermöglichen.

Die Zielgruppen sind entwicklungsauffällige Kinder

  • im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt
  • Entwicklungsauffälligkeiten in folgenden Bereichen:
    • Sprache
    • Motorik
    • Sozialverhalten
    • Konzentration
    • Wahrnehmung

Das Team der MSH-Mitarbeiterinnen bilden

  • Sonderschullehrerinnen
  • Heilpädagogische Förderlehrerinnen
  • Erzieherinnen

Alle 4 bis 6 Wochen finden Team-Besprechungen im Förderzentrum statt.
Ihre Arbeit dokumentieren die Mitarbeiterinnen in Tätigkeitsberichten.