Theaterbesuch auf der Naturbühne Trebgast: „1984“

Kurz vor Schuljahresende besuchten die 7. und 8. Klassen gemeinsam die Aufführung „1984“ auf der Naturbühne Trebgast. Vorab hatten sich die Schülerinnen und Schüler bereits im Unterricht mit George Orwells bekanntem Roman beschäftigt und dazu eine Ausgabe in einfacher Sprache gelesen. Nun sollten sie die Möglichkeit erhalten, Literatur auf ganz andere Weise zu erleben.

Mit dem Zug ging es von Kulmbach nach Trebgast. Nach einer kleinen Wanderung auf dem Theaterweg erreichten wir die beeindruckende Naturbühne und konnten dort eine moderne Inszenierung des bekannten Romans erleben.

Dabei zeigte sich schnell, dass sich das Theaterstück in einigen Punkten von unserer Lektüre unterschied. So wurden verschiedene Figuren neu interpretiert und die Aufführung enthielt teilweise Szenen, die in der gekürzten Buchausgabe nicht vorkommen. Für die Schülerinnen und Schüler war es spannend zu entdecken, wie unterschiedlich derselbe Stoff auf der Bühne umgesetzt werden kann – auch wenn dies stellenweise einige Aufmerksamkeit erforderte.

Trotzdem waren die Schülerinnen und Schüler beeindruckt. Vor allem die schauspielerischen Leistungen, die besondere Atmosphäre der Naturbühne und die aufwendige Inszenierung sorgten für viele positive Rückmeldungen. In der Nachbesprechung waren sich viele einig: Auch wenn die Handlung anspruchsvoll war, hat sich der Theaterbesuch gelohnt – und einige würden gerne wieder eine Aufführung auf der Naturbühne besuchen.

Zeitreise ins Jahr 1024 – Klasse 6g besucht das Historische Museum Bamberg

Anfang April machte sich die Klasse 6g der Werner-Grampp-Schule Kulmbach gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Eva-Maria Lechner mit dem Zug auf den Weg nach Bamberg, um das Historische Museum zu besuchen. Ziel des Tages war die spannende Sonderausstellung „Vor 1000 Jahren“, die anlässlich des 1000. Todestags von Kaiser Heinrich II. gezeigt wird. Die Ausstellung ist Teil des Heinrichsjubiläums, mit dem Stadt und Bistum Bamberg das Wirken Heinrichs II. und seiner Gemahlin Kunigunde ehren.

Die Schülerinnen und Schüler hatten bei einer lebendigen Mitmachführung die Gelegenheit, das Leben im Mittelalter hautnah zu erleben. Besonders spannend war, dass die Sonderausstellung nicht nur auf das Kaiserpaar fokussiert, sondern auch das alltägliche Leben der Menschen dieser Zeit in den Blick nimmt: in der Kaiserpfalz, in der Stadt, in den Klöstern und auf dem Land. Dabei wurden typische Fragen thematisiert, etwa: Was trugen die Menschen? Wie sah ihr Tagesablauf aus? Welche Aufgaben hatten Frauen? Und wie lebte es sich wirklich vor 1000 Jahren?

Die Führung wurde von einer engagierten Museumspädagogin geleitet, die es verstand, die Inhalte sehr anschaulich und kindgerecht zu vermitteln. Die Kinder waren sichtlich interessiert, hörten aufmerksam zu und stellten viele Fragen. In Kleingruppen durften die Schülerinnen und Schüler verschiedene Ausstellungsräume zu den gesellschaftlichen Gruppen erkunden. Im Anschluss präsentierten sie sich gegenseitig ihre spannendsten Entdeckungen.

Besonders eindrucksvoll war für viele das Erkunden eines detailgetreu nachgebauten Grubenhauses – ein Wohnhaus aus der damaligen Zeit. Zudem bestaunten die Schülerinnen und Schüler historische Schmuckstücke, Spielwürfel aus dem 15. Jahrhundert und durften sogar selbst in die Rolle eines Panzerreiters schlüpfen. Mitmachstationen ermöglichten es, mittelalterliche Kleidung zu erfühlen oder Rüstzeug in die Hand zu nehmen.

Ein weiterer Höhepunkt war das kreative Schreiben: Jede Gruppe verfasste eine Postkarte aus der Sicht einer Person des Mittelalters an die eigene Klasse. In diesen Briefen stellten sich die Schülerinnen und Schüler als mittelalterliche Figur vor und schilderten deren Alltag – eine kreative Möglichkeit, sich in die damalige Lebenswelt hineinzuversetzen.

Der Ausflug nach Bamberg war insgesamt ein voller Erfolg und ein lebendiges Lernerlebnis, das den Schülerinnen und Schülern sicherlich lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Klasse 5a im Höhenrausch

Die Klasse 5a besuchte am 19.O2.2025 in Bayreuth die Kletterhalle.

Nachdem die beschwerliche Zugfahrt trotz eines Zugausfalls und Verzögerung der Deutschen Bahn geschafft war, erreichte das Kletterteam der 5a sein Basislager in der Schwalbenstraße in Bayreuth. Sie meisterten gemeinsam mit ihren Lehrern Herrn Eckstein und Frau Ruff Boulder im Schwierigkeitsgrad 1 und 2 und trauten sich sogar mit dem Seil am Kletterturm bis in 9,5m Höhe zu klettern.

Stolz und erschöpft machte sich die Crew auf den Weg zurück. Diesmal nahmen wir sicherheitshalber den Bus.

Fazit: Klettern macht Spaß!
Dein wichtigster Muskel ist dein Kopf.

 

Von Anna-Lena Forster