Festakt eröffnet Jubiläumswoche zum 50-jährigen Bestehen unserer Schule

Mit einem feierlichen Festakt begann am Dienstag die Jubiläumswoche zum 50-jährigen Bestehen unserer Schule. Gemeinsam wurden auch die Jubiläen der Heilpädagogischen Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung, der Heilpädagogischen Tagesstätte, des Familienentlastenden Dienstes und der Offenen Behindertenarbeit begangen.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Schulwesen und Jugendhilfe waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam auf die Geschichte unserer Einrichtung zurückzublicken und das Jubiläum zu feiern. Auch viele ehemalige Lehrerinnen und Lehrer, der Werner-Grampp-Schule Verbundene und viele der Menschen, die immer wieder zuarbeiten und unterstützen, gaben sich ein Stelldichein.

Zu Beginn der Veranstaltung spannte die AWO-Kreisvorsitzende Inge Aures in ihrem Grußwort einen weiten Bogen durch die Geschichte der sonderpädagogischen Förderung in unserer Stadt. Dabei blickte sie bis zur Gründung der ersten Hilfsschule im Jahr 1925 zurück und zeigte die Entwicklung auf, die schließlich vor 50 Jahren zur Gründung unserer heutigen Schule führte.
Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler auch künftig eine gemeinsame Aufgabe bleibt. Mit einem Augenzwinkern warb sie bei den anwesenden Gästen um Spenden und erinnerte den Leitenden Regierungsschuldirektor Dr. Mück-Rönsch daran, auch im kommenden Schuljahr auf eine gute Personalversorgung unserer Schule zu achten.

Ein besonderer Programmpunkt waren die „Helden der Kindheit“, die nach einer Anmoderation unserer beiden Schülersprecher das Programm weiterführten. Nacheinander betraten Mary Poppins, Pippi Langstrumpf, Ernie und Bert, Harry Potter sowie Pumuckl die Bühne und berichteten aus ihren ganz eigenen Perspektiven vom Alltag in unseren Einrichtungen.
Hinter den beliebten Figuren verbargen sich die Bereichsleitungen Christiane Thurn (Werner-Grampp-Schule), Katharina Voit-Reitenspieß (Fachbereich Jugend- & Behindertenhilfe), Friederike Ködel (Heilpädagogische Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung) und Peter Reuschlein (Heilpädagogische Tagesstätte), Lars Wagner-Einenkel (Familienentlastender Dienst / Offene Behindertenarbeit) sowie Christina Hübner (Kita Hannes-Strehly-Straße), die ihre Vorträge mit viel Humor und Kreativität präsentierten.

Großen Applaus erhielt das inklusive Theaterprojekt „Ein Schaf sagt MÄH – Ein MÄHsical für Grundschulkinder“. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und H2 erzählten die Geschichte eines Schafes, das scheinbar nichts richtig konnte: Weder konnte es wie ein Schaf blöken noch die Fähigkeiten anderer Tiere nachahmen. Am Ende erkannte es jedoch seine besondere Stärke – anderen zu helfen. Die Aufführung überzeugte nicht nur durch ihre Botschaft, sondern auch durch die beeindruckende Leistung der Kinder, von denen einige auf der Bühne sichtbar über sich hinauswuchsen. Frau Krug, StRin FöS, setzte als Initiatorin kurz vor ihrer Pensionierung zusammen mit Frau Weiß, StRin FöS, nicht nur für sich, sondern auch für die WGS ein künstlerisches Denkmal.

Die Mitarbeiterband verlieh unter anderem mit dem Eröffnungsmusikstück „Schule ist mehr“ der Festveranstaltung einen wundervollen musikalischen Rahmen, in den sich das Lied „Nirgendwo sonst“ des Schulchors (Schulteil mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) beeindruckend einfügte.

In ihren Reden würdigten der leitende Regierungsschuldirektor Dr. Thomas Mück-Rönsch, der stellvertretende Landrat Alexander Wunderlich sowie Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack die pädagogische Arbeit unserer Schule. Besonders hervorgehoben wurde dabei immer wieder auch die Besonderheit unserer Einrichtung, die als sonderpädagogisches Förderzentrum und Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung zwei wichtige Bereiche der sonderpädagogischen Förderung unter einem Dach vereint. Alexander Wunderlich unterstrich seine Wertschätzung zudem mit einer Spende – am Ende seiner Ansprache überreichte er sogleich einen Umschlag und versprach, auch beim Landrat zu hinterlegen, dass finanzielle Unterstützung in unseren Einrichtungen stets gut aufgehoben ist.

Im Anschluss an eine kurze Fotoshow mit Eindrücken aus fünf Jahrzehnten pädagogischer Arbeit an der WGS und allen weiteren Einrichtungen, die in diesem Jahr Jubiläum feiern, wurde die neue Kommunikationstafel für das Außengelände vorgestellt, die wir einer Spende des Kiwanis Clubs verdanken. Konrektorin Martina Kalke erläuterte zunächst die Idee hinter dem Projekt, bevor die Lehrkräfte Fabienne Heinritz, Katharina Moll und Andrea Baer die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der Tafel präsentierten.

Beim anschließenden Empfang im Pausenhof nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee, Kuchen und Häppchen. Gegen eine Spende konnten zudem eigens zum Anlass entworfene und selbstgebackene WGS-Jubiläumstaler erworben werden. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b, die die Bewirtung vorbereitet hatten und die Gäste während der gesamten Veranstaltung aufmerksam versorgten.

Eine zehn Plakate umfassende Fotoausstellung zu den vergangenen 50 Jahren der Werner-Grampp-Schule wird noch einige Zeit in den Fluren der Schule zu besichtigen möglich sein.

Somit bildete der Festakt einen gelungenen Auftakt für die Jubiläumswoche und zeigte eindrucksvoll, was unsere Schule seit 50 Jahren auszeichnet: Gemeinschaft, Vielfalt und das Vertrauen in die Stärken jedes einzelnen.

Daniel Opel, StR FöS
Martina Kalke, SoKRin

Ausflug zum Adventssingen im Seniorenheim

Am Dienstag, 10.12.2024 machten sich die Klassen G2 und H2 der Werner-Grampp-Schule auf den Weg zur Karl-Herold-Seniorenwohnanlage der AWO in Kulmbach, um den Bewohnerinnen und Bewohnern dort mit weihnachtlichen Liedern die Adventszeit zu verschönern.

Nach einem Fußmarsch von der Schule zur Einrichtung bei winterlichen Temperaturen, konnten sich beide Klassen in einem weihnachtlich geschmückten Gemeinschaftsraum zuerst mit der mitgebrachten Brotzeit stärken. Anschließend zogen die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen, jeweils begleitet mit einer Gitarre, durch die Stationen der Seniorenwohnanlage, in denen sie von den älteren Damen und Herren begeistert empfangen wurden. Mit „Stern über Bethlehem“, „Kling Glöckchen Klingelingeling“ und „Alle Jahre wieder“ wurden bekannte Advents- und Weihnachtslieder angestimmt und vorgetragen. Spätestens bei „In der Weihnachtsbäckerei“ und der Zugabe „Ich hör ihn“ kamen alle Beteiligten in eine fröhliche Weihnachtsstimmung in den gemütlich dekorierten Gruppenräumen.

Im Anschluss verteilten die Schülerinnen und Schüler noch ihre gebastelten Weihnachtslaternen für die Fenster in den Zimmern. Mit kleinen Schokonikoläusen als Dank für ihr Kommen wurden die Klassen schließlich wieder verabschiedet und machten sich auf den Rückweg zur Schule. Beim Hinausgehen freuten sich die Kinder und Jugendlichen besonders darüber, dass einige der gebastelten Laternen bereits von außen gut sichtbar in den Fenstern aufgehängt worden waren.

Erster Altstadt-Firmenlauf für die AWO Kulmbach

Am vergangenen Sonntag, den 3. Juli 2022, fand der diesjährige Altstadt-Firmenlauf statt, bei dem wir zum ersten Mal als AWO Kulmbach mit zwei 5er-Teams gestartet sind. Auch eine Lehrkraft der Werner-Grampp-Schule unterstütze die AWO beim Laufen.

Bei der Anmeldung erhielt jeder Teilnehmer ein Care Paket mit Getränken und
proteinreichen Snacks zur Stärkung vor und nach dem Lauf. Und dann ging es auch schon los…

Sobald der Startschuss um 15:00 Uhr fiel, sprinteten unsere Läuferinnen und Läufer energiegeladen los. Trotz der Hitze hatten sie alle während des Laufs ein Lächeln im Gesicht und waren mit Freude dabei. Einer nach dem anderen aus beiden Teams beendete erfolgreich seinen Kilometer und gab jeweils den AWO-Staffelstab an seinen Teamkollegen weiter.

Der Spaß stand im Vordergrund und genau darauf kam es an.