Valentinstag – im Zeichen der Liebe

In der Werner-Grampp-Schule in Kulmbach wurde am Dienstag, den 14. Februar, ein besonderer Tag gefeiert – der Valentinstag.

Dieser Tag ist deshalb so besonders, da sich viele verliebte oder befreundete Menschen gegenseitig beschenken und sich so zeigen, dass sie sich sehr gerne haben. Manche schicken daher einen Valentinsgruß, ohne den eigenen Namen zu nennen. Dann hoffen sie, dass die Person sich über den Gruß freut und selbst den Absender herausfindet. Das ist besonders aufregend und braucht viel Mut.

Bei uns in der Schule übernahmen unsere Schülersprecher Maurice (7a) und Selina (8a) die Boten für die Schüler und Schülerinnen im G- und im L-Bereich und überraschten sie mit wunderschönen Rosen, Ferrero Küsschen oder auch mit ganz privaten Botschaften. Natürlich wussten die Jugendlichen oft nicht, von wem das Geschenk ist und freuten sich sehr darüber.

Diese Valentinstags-Aktion wurde von den Schülern sehr gut angenommen und soll unbedingt im nächsten Schuljahr wiederholt werden – ganz im Zeichen der Liebe und der Freundschaft.

Eislaufen – die Schule ist los

Ab auf die neue Eisbahn! Diesem Motto folgten auch die Schülerinnen und Schüler der WGS, als sie sich an einem eisigen Dienstag bereits am frühen Vormittag mit dem Bus zur Eislauffläche in Kulmbach begaben.

Dort angekommen, halfen die Älteren den jüngeren Schülern beim Bekleiden mit Schneeanzügen, Mützen und Handschuhen. Auch mussten passende Schlittschuhe gesucht, gefunden und den Kleinen angezogen werden.

Dann ging es schnell auf die Eisbahn. Vom Profi bis zum Anfänger: Alle hatten Spaß, waren begeistert dabei und halfen sich bei Problemen oder beim Hinfallen gegenseitig.

Am Mittag kamen glücklicherweise alle wieder unversehrt zur Schule zurück.

Besinnliche Andacht in der Weihnachtszeit

Am Mittwoch, den 19. Dezember, wurde für die Mittel- und Oberstufe (Klasse 5-9) eine Adventsandacht gestaltet. Statt des regulären Unterrichts versammelten sich am Vormittag die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrkräften und dem Schulpersonal in der evangelischen Kirche in Mangersreuth und wurden durch die Leitung der Religionslehrerinnen Katja Pensky und Lisa Körber zu diesem Anlass eingestimmt:

Ein Symbol hat in dieser dunklen und kalten Jahreszeit eine besondere Bedeutung: Die Glocke. Sie steht für Vertrauen, Harmonie und Hoffnung. Die Glocke, die uns auf diese drei Eigenschaften hinweisen soll, damit wir harmonisch in dieser schnelllebigen Zeit zusammen leben können.

An der Andacht beteiligten sich viele Schüler aktiv mit künstlerischen Beiträgen. Unter anderem bereiteten die Jugendlichen der Klassen 8 und 9 ein kleines Anspiel vor, ein Schüler der 7. Jahrgangsstufe ließ „Stille Nacht, heilige Nacht“ auf der Zither erklingen, ein weiterer Schüler spielte „Wir sagen euch an den lieben Advent“ auf seiner Trompete. Zum Abschluss sangen alle das Lied „Oh, du fröhliche“.

Nach der Adventsandacht luden Plätzchen und Punsch (natürlich alkoholfrei) die Klassen und Lehrkräfte zu einem gemeinsamen Zusammenkommen mit regem Austausch ein.

Wir laufen für unsere Bibliothek

Am Donnerstag vor den Herbstferien veranstaltete das sonderpädagogische Förderzentrum in Kulmbach einen sportlichen Aktionstag in Form eines Spendenlaufs. Unter dem Motto „Sich bewegen, um etwas zu bewegen“ ging die Werner-Grampp-Schule an den Start. Dabei organisierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der ganzen Schulfamilie einen Spendenlauf zugunsten des Ausbaus und der Erneuerung ihrer Schüler- und Klassenbibliotheken.
Bei dieser erstmaligen Veranstaltung stellten die Schüler und Schülerinnen aus den Förderbereichen Lernen, sozial-emotionale Entwicklung, Sprache und geistige Entwicklung ihr sportliches Leistungsvermögen in den Dienst eines guten Zwecks. Die Freude am Sport und die Überwindung der eigenen Bequemlichkeit wurden an diesem Tag mit einer guten und wichtigen Tat verbunden, um die Ziele für die Schüler- und Klassenbibliotheken zu verwirklichen. Dabei ging es vor allem darum, das Ausleihsystem auf einen aktuellen Stand der Zeit zu bringen, neue Bücher, Hörbücher und Hilfssysteme anzuschaffen wie beispielsweise tiptoi-Stift oder miniLük für Lesen.

Das Prinzip war einfach: Die Kinder und Jugendlichen suchten sich persönliche Unterstützer wie Eltern, Großeltern, Verwandte, Paten, Nachbarn, Freunde, die wiederum einen selbstbestimmten Geldbetrag pro gelaufener Runde gesponsert hatten. In einer Stunde sollten sie nun so viele Runden wie möglich zurücklegen. Dabei durften sie rennen, joggen, gehen und auch Pausen einlegen.
Am Ende wurde gezählt, wie viele Runden jede und jeder persönlich geschafft hat.
Als Sponsoren konnten der KIWANIS-Club sowie Firmen wie z. B. Bad Brambacher gewonnen werden.
Im Pausenhof lockte zur Energiegewinnung eine Obst- und Getränkestation. Zudem wurde für die Kinder der Grundschulstufe in der Turnhalle eine „Wintersportlandschaft“ aufgebaut, die zu vielfältigen Aktionen einlud.
Landrat Klaus Peter Söllner, der als Schirmherr gewonnen werden konnte, eröffnete den Lauf.

Durch die engagierte Teilnahme der Schüler und Schülerinnen war dieser Tag sehr bewegt und bewegend und dem großen Ziel konnte ein ganzes Stück näher gekommen werden.

Das Wandern ist des Müllers Lust

Am vergangenen Freitag bestritten die Klassen 9b gemeinsam mit ihren Lesepaten der Klasse 4a, bei schönstem Spätherbstwetter, ihren Wandertag. Als Lehrerinnen dabei waren die jeweiligen Klassenlehrerinnen Frau Schmidt und Frau Rogler.

Gut gelaunt ging es zu ersten Stunde los in Richtung Kessel. Bepackt mit Rucksack, leckerem Essen, Trinken und auch der ein oder anderen Süßigkeit sowie festem Schuhwerk, spazierten die Kleinen mit ihren Großen in den Wald. Nach circa einer Stunde wurde Pause gemacht. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich viel zu erzählen und aßen dabei ihre leckeren Brote, Obst, Gemüse und andere Leckereien und waren sehr durstig. Danach ging es weiter zum Spielplatz. Dort wurde noch einmal Halt gemacht und viele Große tollten mit ihren Schützlingen herum. Auf der Schaukel, auf der Wippe oder im Drehkreisel, alle hatten ihren Spaß. Manche nutzten auch die Gelegenheit, sich entspannt auf die vorhandenen Bänke und Tische zu setzen und den ein oder anderen Plausch mit der Lehrkraft zu halten. Es war ein sehr schöner Tag mit vielen Erlebnissen, an dem am Ende alle ganz schön platt und kaputt waren, aber zufrieden und unversehrt zur Schule zurückgelangten. Jetzt freuten sich alle auf ihr wohlverdientes Wochenende.

Impressionen vom Sommerfest 2018

 

BJS – Rennen, werfen, springen – und Spaß haben

Unter diesem Motto fanden am 06.07.2018 die Bundesjugendspiele der Werner-Grampp-Schule statt.
Anhand einer Liste konnten die Schüler schon ein paar Tage vorher sehen, in welcher Riege sie starten und welcher Schüler Riegenführer ist. Dieser hatte die Aufgabe die Gruppe zu führen und die nötigen Unterlagen mitzunehmen, sowie das Riegenschild zu tragen.

Zu Beginn wurden die Teilnehmer vom Schulleiter Herrn Altenburger begrüßt. Anschließend schilderte Frau Schödel den Ablauf der Bundesjugendspiele. Dann ging es los zur ersten Station! Es musste gesprintet, geworfen und gesprungen werden. Kurzzeitig kam die Befürchtung auf, den Wettkampf wegen Regen abbrechen zu müssen – zum Glück war der Regenschauer aber nach kurzer Zeit vorbei und die Sonne kam zum Vorschein. Während der Bundesjungendspiele stand den Schülern ein Spieleparcours zur Verfügung, den sie nutzen konnten, wenn sie an einer Station warten mussten. Als jede Riege die drei Disziplinen durchlaufen hatte, gab es eine kleine Pause. Anschließend hatten die Ausdauerläufer ihren Einsatz: es mussten 400 m, 800 m und 1000 m zurückgelegt werden.

Zum Abschluss der Bundesjugendspiele gab es ein durch Ehrgeiz geprägtes Fußballturnier der 9. Klässler gegen ausgewählte Lehrer. Die Siegerehrung der Schüler wird am letzten Schulmorgenkreis in diesem Schuljahr stattfinden.

 

Streitschlichter – Besuch aus Bayreuth

Am 04.07.2018 war es endlich soweit: Die Streitschlichter der Markgrafenschule aus Bayreuth kamen zu Besuch nach Kulmbach! Um 09.15 Uhr trafen sich die Streitschlichter der WGS am Bahnhof und warteten ungeduldig auf die Ankunft der Bayreuther. Als der Zug um 09.30 Uhr endlich einfuhr, gab es ein großes Hallo. Anschließend liefen wir zum Rathaus, um den Ablauf des bevorstehenden Tages bekanntzugegeben. Es sollte eine Stadtrallye gemacht werden, für die die Schüler 90 Minuten Zeit hatten. Ausgestattet mit Stadtplan, Stift und Fragebogen begannen die Schüler in Kleingruppen mit der Rallye. Wir trafen uns wieder am Rathaus und werteten die Fragebögen sofort aus. Als Erinnerung erhielten die Schüler eine kleine Zinnfigur. Um uns nun für den restlichen Tag zu stärken, ging wir am Holzmarkt zu einem leckeren Schnellimbiss. Die angefutterten Kalorien wurden danach gleich wieder bei einem Fußballspiel abtrainiert. Anschließend fand die Siegerehrung zur Stadtrallye in einer Eisdiele statt, in der wir uns noch ein Eis genehmigten. Nach einem kurzen Aufenthalt im „fritz“ verabschiedeten wir die Bayreuther und freuen uns auf zukünftige gemeinsame Tage.

Vorlesewettbewerb der WGS

Lesekompetenz ist eine sehr wichtige Fähigkeit, die unseren Schülerinnen und Schülern vermittelt werden soll. Wir wollen mit vielfältigen Angeboten das Interesse an Büchern und am Lesen wecken. Ein Beitrag dazu ist der in  jedem Jahr an unserer Schule veranstaltete Vorlesewettbewerb.

Unmittelbar vor den Pfingstferien, am Freitag, den 18. Mai, fand erneut der alljährliche Vorlesewettbewerb für die Schülerinnen und Schüler der Werner-Grampp-Schule statt. Teilnehmen konnte sowohl die Grundschulstufe (Klassen 1-4) als auch die Mittel- und Oberstufe (Klassen 5-9). Statt des regulären Unterrichts versammelten sich am Vormittag die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrkräften in der großen Turnhalle der Schule und lauschten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die aus verschiedenen, altersgerechten Büchern ca. 3 – 5 Minuten angestrengt einen selbst gewählten Abschnitt vorlasen. Lange und intensiv hatten sie dafür geübt und stellten sich nun der Jury, bestehend aus Frau Friedlein von der Buchhandlung Friedrich, Frau Töpel vom Elternbeirat und der Lesepatin der Klasse 1b, die sie genau bei ihrem Vorlesen beobachteten.

Die Moderation übernahmen in diesem Jahr die Lehrerinnen Kathrin Fath und Julia Rogler.

In der Turnhalle war es mucksmäuschenstill, alle lauschten den Lesern und jeder Teilnehmer erntete großen Applaus. Es gehört viel Mut dazu, vor so einem großen Publikum zu lesen.

Während sich die Jury nach dem Lesen zur Beratung zurückgezogen hatte, konnten sich die Schülerinnen und Schüler ein Bild von den Lesekünsten des Schulleiters Herrn Altenburger machen.

Alle Teilnehmer wurden am Ende auf die Bühne gebeten und erhielten eine Teilnehmerurkunde sowie einen kleinen Preis, gespendet von Frau Friedlein von der Buchhandlung Friedrich. Die Sieger (Plätze 1 -3) dürfen sich zusätzlich ein Buch ihrer Wahl in der Buchhandlung aussuchen. Hierfür ergeht ein ganz herzliches Dankeschön an den Elternbeirat, welcher den Buchpreis spendet.

Sieger in der Grundschulstufe wurde Tom Pfändner. Den zweiten Platz belegte Selina Gabler, während sich Giuseppe Perfetto und Gianluca Zapf über Rang drei freuen konnten.

Siegerin In der Mittel- und Oberstufe wurde Kisha Sollacher. Christina Ehm erreichte den zweiten Platz, Kevin Rohr wurde Dritter.

An die Sieger ergeht ein herzlicher Glückwunsch und großes Lob.

Alle freuen sich schon heute auf den Vorlesewettbewerb im nächsten Schuljahr.

4. Fachtag der Werner-Grampp-Schule

Am Mittwoch, den 9. Mai, lud die Werner-Grampp-Schule in Kulmbach zu ihrem 4. Fachtag ein. Unter dem Titel „Gelebte Vielfalt – Die sonderpädagogische Fachlichkeit der AWO-Fördereinrichtungen an der Hannes-Strehly-Straße“ bot die Schule den geladenen Gästen einen Vormittag, das pädagogisches Angebot zu nutzen und hospitierend einen intensiveren Einblick in die praktische Arbeit an einem sonderpädagogischen Förderzentrum zu erhalten. Im Vordergrund dieser Veranstaltung stand die Informations- und die Impulsweitergabe zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema „Vielfalt der sonderpädagogischen Fachlichkeit“. Die Hospitationsangebote umfassten die Bereiche Deutsch und Musik in den Diagnose- und Förderklassen der ersten und zweiten Jahrgangsstufen. Im Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ zeigten Schülerinnen und Schüler das Erstlesen. An die Hospitationen angeschlossen, tauschten sich die Anwesenden bei einem Imbiss über die neu gewonnenen Eindrücke aus, bevor diese in verschiedenen Workshops vertieft werden konnten. Zwei Workshops zeigten die Arbeit mit technischen Hilfsmitteln – „Talker“ und Tablet-PC – als unterstützte Kommunikation und Möglichkeit der neuen Medienkompetenz im Unterricht mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Der Schulstart in einer Diagnose- und Förderklasse unterscheidet sich wesentlich von dem in der Regelschule. Dazu beleuchtete der Vortrag „Hurra, ich bin ein Schulkind!“ die Merkmale der Diagnose- und Förderklasse und lieferte Beispiele aus der täglichen Unterrichtspraxis. Zudem präsentierte sich der MSD – Mobiler Sonderpädagogischer Dienst – mit der Fragestellung: „Eine Hilfe auf dem Weg zur Inklusion!?“. Auch wurde die „Trainingszeit“ als neuer Weg im MSD an der Werner-Grampp-Schule als eine Möglichkeit präventiver Arbeit mit Regelschülern vorgestellt. Der psychologische Dienst zeigte mit dem Thema „Beziehung – Nur ein Schlagwort oder die Basis für Persönlichkeitsentwicklung?“ ebenfalls seinen Tätigkeitsschwerpunkt auf.

Der Fachtag fand bei den Gästen großen Anklang. Dem Wunsch nach einer Fortsetzung des Gedankenaustausches wird im nächsten Schuljahr nachgekommen.